EIN E N   H U N D   Z U   H A B E N   B E D E U T E T : 

 

Einen Hund zu haben bedeutet...
Es normal zu finden, daß zwei erwachsene Menschen nichts Wichtigeres zu tun haben, als auf dem Fußboden herumrobben, mit einem Hund um ein Seil zu balgen..
Wenn man anstelle einer tollen Reise den Jahresurlaub zuhause verbracht hat, um ein paar Welpen aufzuziehen und dabei mehr Aufregendes, Schönes und Anstrengendes erlebt hat als in tausend fernen Ländern... 
bei schwarzen Kleidungsstücken daran gewöhnt zu sein, daß sie gewolkt aussehen, als wäre man mit einem Wattebausch darübergefahren... Entgegen aller guten Vorsätze den Hund zum gemeinsamen Mittags-schläfchen auf das Sofa zu bitten...
Hundehaare auf dem Fußboden und an allen möglichen sonstigen Stellen zwar nicht attraktiv, aber normal zu finden und sämtliche Entschuldigungen angesichts überraschendem unbehundetem Menschenbesuch tapfer herunterzuschlucken...
Immer und jederzeit mit wahrem Enthusiasmus und ansteckender, großer Freude begrüßt zu werden..
Beim Wochenendprogramm zwischen Ausschlafen, Sonntagsfrühstück, Rasenmähen und Einkaufen drei lange Hundespaziergänge einzuplanen... Die Jahreszeiten und das Wetter viel intensiver zu erleben und auf Spaziergängen zu merken, wie schön die Natur ist…
Morgens davon aufzuwachen, daß es gleichzeitig warm und kalt zieht, weil der Hund einem freundlich einerseits ins Ohr pustet und andererseits mit dem Schwanz wedelt..
Das schöne Gefühl, nie allein zu Hause zu sein...... 
Damit zu leben, daß Hunde vor allem frisch geputzte Fensterscheiben erkennen können und genau darauf bevorzugt ihre Nasen drücken.... 
Auf der Basis einer wunderbaren Freundschaft vielen Lebenslaunen etwas gelassener, humorvoller und ausgeglichener zu begegnen... Festzustellen, wie unerträglich still ein Haus sein kann, wenn der Hund gestorben ist...