Alleine bleiben

Da man den Hund nicht überall mitnehmen kann, muß er sich daran gewöhnen, hin und wieder allein gelassen zu werden. Achten Sie darauf, wann der Welpe seine Ruhezeit hat und schließen Sie die Tür des Raumes, in dem er sich gerade befindet. Vielleicht winselt er einen Augenblick, findet sich dann aber bestimmt damit ab.(Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, das es bei besonders hartnäckigen Fällen in der ersten Zeit auch sehr hilfreich sein kann, wenn man die ganz normalen Alltagsgeräusche in der Wohnung aufnimmt und das Band dem alleingelassenen Hund vorspielt. So hat er zumindest das Gefühl, nicht allein zu sein).Gehen Sie nach einer kleinen Weile wieder hinein und sprechen freundlich und lobend mit ihm. Wiederholen Sie diese Übung täglich und dehnen Sie die Zeiträume immer weiter aus. Springt er gegen die Tür und bellt, öffnen Sie die Tür energisch und rufen scharf „Pfui“. Hat er das alles gut verstanden, muß er auch immer gelobt werden. Der Welpe hat ein großes Beißbedürfnis, welches besonders während des Zahnwechsels auftritt. Diesem muß mit Hilfe von geeigneten Spielsachen abgeholfen werden, sonst sucht sich der Hund die Gegenstände selbst aus. Hier empfiehlt sich der schon erwähnte Socken, ein Ochsenziemer, ein Schweineöhrchen oder Pansenstängel. Ist der Welpe die meiste Zeit des Tages unter Kontrolle, können Sie jedes Mal eingreifen, wenn er mit verbotenen Dingen spielt. Ist er aber viel sich selbst überlassen (was eigentlich nicht der Fall sein sollte), so wird er aus Langeweile an allem rumbeißen, wonach ihm gerade der Sinn steht. Er weiß einfach nicht, was verboten und was erlaubt ist.